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Blaufränkisch


Blaufränkisch ist eine autochthone rote Rebsorte und gehört mit dem Zweigelt zu den beiden mit Abstand wichtigsten Rotweinsorten Österreichs. Der Ursprung dieser alten Rebsorte ist leider bis heute unbekannt. Die typischen Hauptanbaugebiete befinden sich im österreichischen Mittelburgenland, welches deshalb auch als „Blaufränkischland“ bezeichnet wird, sowie der Gegend um den Neusiedlersee. Im österreichischen Mittelburgenland hat man dem Blaufränkisch sogar eine DAC Zone gewidmet: Der Mittelburgenland DAC besteht zu 100 Prozent aus Blaufränkisch. Außerhalb Österreichs befinden sich nur noch in Württemberg größere Anbaugebiete. Dort wird die Rebsorte allerdings als Lemberger bezeichnet und bringt oft qualitativ bessere Weine hervor als der in Deutschland so hoch geschätzte Spätburgunder.


Die dunkelfarbigen Trauben des Blaufränkisch ergeben meist  vielschichtige, tanninreiche Weine, mit milder Säure, intensiv dunkelroter Färbung und den typischen Aromen nach Kirschen und dunklen Beerenfrüchten wie Brombeeren oder Waldbeeren. Blaufränkisch ist von Natur aus äußerst langlebig und eignet sich daher auch hervorragend für eine längere Lagerung. Klassisch im Stahltank ausgebaut, bleibt die optimale Trinkreife bis zu fünf Jahre erhalten. Bei im Barrique ausgebauten Weinen aus Blaufränkisch, die in Österreich als Blaufränkisch Reserve deklariert werden, erhöht sich diese Zeitspanne auf mindestens sieben Jahre. Neuerdings wird Blaufränkisch auch sehr gerne als Partner in edlen Cuvees mit internationalen Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot oder Shiraz assembliert. Reinsortig ausgebaut gilt Blaufränkisch als exzellenter Begleiter zu kräftigen Speisen wie Wildgerichten, herzhaften Nudelgerichten oder würzigem Käse.

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