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Weinlexikon

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  • Auslese

    Auslese bezeichnet gleichzeitig den Reifegrad und den Zuckergehalt (Mostgewicht) von Trauben, als auch den daraus gewonnen Wein. Auslese ist nach Kabinett und Spätlese die dritte Reifestufe des deutschen Prädikatsystems. Die Trauben müssen in Deutschland ein Mostgewicht von mindesten 95 Grad Oechsle haben um als Auslese zu gelten. Bei der Weinernte werden von Hand besonders die goldgelben, vollreifen Trauben und die von Edelfäule befallenen Trauben selektiert und weiterverarbeitet. Auslesen sind Spitzenweine die oft süßer, mit geringerem Alkoholgehalt als Spätlese Weine sind. Ihr Aroma ist langlebig und erinnert an Honig mit intensiven Fruchtaromen. Seltener sind diese trocken ausgebaut und daher schwer und alkoholreich. Grundsätzlich eignen sich Auslesen hervorragend für eine lange Lagerung, dadurch gewinnen die Weine noch zusätzlich an Geschmackskonzentration. Süße Auslesen eigenen sich perfekt als Aperitiv oder als Speisenbegleitung zu süßen Desserts und Nachtisch.

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  • Autochthon

    Autochthon bedeutet einheimisch oder gebietstypisch. Der Begriff ist aus dem altgriechischen abgeleitet und setzt sich aus den zwei Begriffen „autos“ selbst und „chthon“ Erde ab. Wenn ein Wein oder eine Rebsorte also als autochthon bezeichnet wird, dann bedeutet das, dass die verwendeten Trauben bzw. die Rebsorten nach wie vor in demselben Gebiet heimisch sind, in dem sie auch ihren Ursprung haben bzw. entstanden sind.  Sie wurden oft über Jahrhunderte in dem jeweiligen Gebiet kultiviert und sind daher optimal an das dortige Klima angepasst. Im Gegensatz dazu wurden die Rebstöcke der meisten internationalen Weine und Rebsorten, wie z.B. aus Südafrika oder Australien, irgendwann importiert. Prominente Beispiele für autochthone Rebsorten sind Riesling, Silvaner, Gewürztraminer und Muskateller aus Deutschland, Zweigelt und Grüner Veltliner aus Österreich, oder Primitivo und Negroamaro aus Italien.

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