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Weinlexikon

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  • DAC - Districtus Austriae Controllatus

    DAC ist eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung aus dem österreichischen Weinrecht und die Abkürzung für Districtus Austriae Controllatus. Mit der Einführung des DAC Gütesiegels möchte Österreich dem internationalen Vorbild (z.B. Italien mit dem DOC und DOCG  Gütesiegel) folgen und die regionaltypischen Besonderheiten einiger streng definiert Weinbaugebiete klarer herausarbeiten. Für die Zulassung gelten strenge Vorschriften in Bezug auf die verwendeten Rebsorten, deren Anbau sowie die Stilistik der Weine.  Die Schaffung einer Markenidentität soll den Wiedererkennungswert einiger besonders gebietstypischer Qualitätsweine erhöhen und am Ende auch helfen die Vermarktungschancen der österreichischen Weine zu verbessern. Aktuell sind in Österreich neun DAC-Gebiete definiert: Weinviertel DAC, Mittelburgenland DAC, Traisental DAC, Kremstal DAC, Kamptal DAC, Leithaberg DAC, Eisenberg DAC, Neusiedlersee DAC und Wiener Gemischter Satz DAC.

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  • DOC - Denominazione di Origine Controllata

    DOC ist eine kontrollierte Ursprungsbezeichnung aus dem italienischen Weinrecht und die Abkürzung für Denominazione di Origine Controllata. DOC Weine stehen qualitativ über den VdT (Vino da Tavola) und den IGT (Indicazione Geografica Tipica) Weinen aber noch unter den DOCG (Denominazione di Origine Controllata e Garantia) Weinen. Das DOC Gütesiegel wird aber auch für Lebensmittel wie Balsamico oder Parmesan vergeben. Für DOC Weine gelten im Vergleich zu der IGT Zulassung nochmal deutlich höhere Anforderungen. Die Anbaugebiete sind genau definiert und eng begrenzt, es sind nur bestimmte Rebsorten zugelassen und es gibt auch Vorschriften zum Ausbau und der Reifezeit der Weine. Zudem ist der erlaubte Maximalertrag pro Hektar nochmal deutlich niedriger. Aufgrund der hohen Anforderungen haben derzeit nur ca. 20 Prozent der italienischen Weine das DOC Gütesiegel.

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  • DOCG | Denominazione Origine Controllata Garantita

    DOCG ist eine kontrollierte und garantierte Ursprungsbezeichnung und die Abkürzung für Denominazione di Origine Controllata e Garantita. Die DOCG Klassifikation ist die höchste Qualitätsstufe im italienischen Weinrecht. Die ca. 70 zugelassenen DOCG Weine bilden daher die Qualitätsspitze und stehen über den VdT (Vino da Tavola), den IGT (Indicazione Geografica Tipica) und den DOC (Denominazione di Origine Controllata) Weinen.  Für DOCG Weine gelten im Vergleich zu der DOC Zulassung nochmal deutlich höhere Anforderungen. Die Anbaugebiete sind genau definiert und eng begrenzt, es sind nur bestimmte Rebsorten zugelassen und es gibt auch Vorschriften zum Ausbau und der Reifezeit der Weine. Die Weine dürfen nur im Anbaugebiet in Flaschen abgefüllt werden und erhalten eine amtliche Banderole. Zudem ist der maximal erlaubte Hektarertrag nochmal deutlich niedriger. Aufgrund der hohen Anforderungen erhalten in Italien daher nur ca. 5 Prozent der produzierten Weine das DOCG Gütesiegel.

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  • Dornfelder

    Dornfelder ist eine noch junge Kreuzung aus den beiden Rebsorten Helfensteiner und Heroldrebe. Die Züchtung erfolgte 1955 in Deutschland und ist benannt nach dem Gründer der Weinbauschule in Weinsberg – Immanuel Dornfeld. Sortenschutz und Zulassung erhielt die Traube in den Jahren 1979/80 durch das deutsche Bundessortenamt. Mit einer Fläche von rund 8.200 Hektar Reben ist Dornfelder nach dem Spätburgunder die am zweithäufigsten angebaute rote Rebsorte in Deutschland. Die größten Anbauflächen befinden sich in Reinhessen und der Pfalz. Außerhalb Deutschlands gibt es nur in der Schweiz noch kleinere Bestände. Wegen seiner intensiven rotvioletten Färbung war Dornfelder ursprünglich nur als Verschnitt Partner für Rotwein Cuvees geplant. Die farbintensiven, dichten Rotweine aus Dornfelder mit ihren konzentrierten Fruchtaromen treffen aber den modernen Weingeschmack auf den Punkt. Und so kam es auch dazu, dass Dornfelder immer häufiger sortenrein angeboten wird. Die Nachfrage stieg darauf hin rasant und ist bis heute nach wie vor ungebrochen, so dass Dornfelder ganz klar als Trendsorte bezeichnet werden kann. Obwohl zahlreiche Prämierungen und Auszeichnungen die Qualität und das große Potential dieser Rebsorte unter Beweis stellen, ist die hohe Ertragskraft des Dornfelder leider Schuld daran, dass sich der Ruf als einfacher Rotwein weiterhin hartnäckig hält.

    Charakteristisch für Dornfelder ist die kräftige rot- bis dunkelviolette Färbung weshalb er auch gern als Partner für helle Rotweine in Rotweincuvees gewählt wird. Auffällig ist auch der von Natur aus hohe Gerbstoffanteil und der niedrige Säuregehalt der Trauben. Bei den jungen Rotweinen dominieren klare Fruchtaromen, wie Brombeere, Sauerkirsche, Pflaume und Holunder. Mit zunehmender Reifung treten beim Dornfelder die Fruchtaromen ein wenig in den Hintergrund und werden ergänzt von kräuterig, würzigen Aromen. Durch den hohen Gerbstoffanteil des Traubenmaterials ergibt sich eine komplexe Tanninstruktur und das alles bei weiterhin milder Säure. Zu Weinen aus Dornfelder passen kräftige Fleischgerichte wie Wild oder Schmorbraten aber auch zu gegrilltem oder Hartkäse.

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