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Weinlexikon

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  • VDP - Verband Deutscher Prädikatsweingüter

    VDP ist die Abkürzung für den Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e. V. Derzeit sind ca. 200 deutsche Spitzenweingüter Mitglied im VDP. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht die kulturelle Vielfalt und die regionaltypische Authentizität der deutschen Weine zu erhalten und die Einhaltung höchster Qualitätsstandards sicher zu stellen. Das Ziel des VDP ist klar formuliert: Der deutsche Wein soll sich seinen Platz an der Weltspitze zurück erobern und sichern! Die Qualitätsphilosophie des VDP verlangt deshalb handwerklich gefertigte, herkunftsgeprägte Weine von höchster Qualität. Der VDP fordert die Einhaltung hoher ökologischer Standards und sieht dies als Basis für die angestrebten Premium Qualitäten. Auch die maximalen Hektarerträge sind streng begrenzt. Um dem internationalen Terroir Gedanken Rechnung zu tragen, werden die Weine streng nach Lagen unterschieden.


    Die Klassifikation der VDP Weine erfolgt nach einer vierstufigen Qualitätspyramide. An der Spitze steht die Große Lage. Aus diesen Parzellen stammen nur die besten Weine, welche den Charakter der jeweiligen Lage besonders gut zum Ausdruck bringen und ein überdurchschnittliches Reifepotential mitbringen. Die Erste Lage bezeichnet Weine aus hervorragenden Weingärten, die sich durch eine konstant hohe Qualität und einen eigenständigen Charakter auszeichnen, der die regionaltypischen Besonderheiten der jeweiligen Lage zum Ausdruck bringt. An dritter Stelle stehen die Ortsweine. Sie sind die Botschafter der jeweiligen Orte und stehen für hochwertige und charaktervolle Weine aus traditionellen Weinbergslagen. Den Einstieg in die Welt der terroirgeprägten Weine, bilden die VDP Gutsweine. Klare und ehrliche Weine mit regionalem Charakter, hergestellt nach den strengen Qualitätsnormen des VDP.


    Auch im WEiNDOTCOM Sortiment finden sich Weingüter, die Mitglied im renommierten VDP sind. Mit dem Weingut Rings und dem Weingut Salwey haben wir hier zwei erstklassige Vertreter im Sortiment, welche aktuell sicherlich zu den besten Weingütern Deutschlands zählen. Das WEiNDOTCOM Team wünscht euch daher viel Spaß beim Stöbern und Entdecken!

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  • Verdeca

    Verdeca ist eine weiße, autochthone Rebsorte, die hauptsächlich in Apulien, dem Stiefelabsatz Italiens, angebaut wird. In geringer Anzahl finden sich auch Anbauflächen in Kampanien und der Emilia Romagna. Es gibt viele Synonyme für Verdeca, unter anderem Lagorthi, eine griechische Rebsorte, mit der die Verdeca identisch ist. Aller Wahrscheinlichkeit nach stammt diese auch aus Griechenland und gelangte von dort aus nach Apulien. Charakteristisch für die Verdeca ist der eher mäßig kräftige Wuchs. Sie gehört zu den spät reifenden weißen Rebsorte, ist relativ resistent gegen Frost und gilt als wenig anfällig für den echten und falschen Mehltau. Aufgrund ihrer wenig markanten Aromatik und dem häufig eher niedrigen Alkoholgehalt von 11-12% wird Verdeca leider kaum für die reinsortige Verarbeitung genutzt. Verdeca wird heute daher meist nur für die Produktion von Vermouth (Wermut) oder mit anderen Rebsorten als Verschnitt in diversen Cuvees verwendet. Wegen der sinkenden Nachfrage nach Vermouth, ist die Anbauflächen für Verdeca in den letzten Jahren auch stark rückläufig gewesen. So wurden im Jahre 2010 nur noch 796 Hektar in Italien mit der Rebsorte Verdeca bestockt, während es im Jahre 2000 noch rund 2.200 Hektar waren. In Griechenland war es im Jahr 2019 nach offiziellen Angaben sogar nur noch ein Hektar, auf denen Verdeca bzw. Lagorthi angebaut wurde. Da sich heute nur noch wenige Winzer an die reinsortige Verarbeitung wagen gilt ein guter Verdeca als ausgesprochene Rarität.


    Die Verdeca-Traube ergibt Weißweine mit einer leicht grünlichen Färbung. Wie eingangs schon erwähnt, so besitzen diese meist ein relativ feines und filigranes Aroma, welches im Idealfall eine leichte Mandelnote aufweist. In Verbindung mit anderen Rebsorten können sich aber auch milde Kräuter- und intensivere Zitrusaromen entwickeln, sowie Anklänge von reifen Birnen, Gewürzen und leicht mineralischen Noten. Dadurch entwickelte sich Verdeca auch zu einem gern genutzten Cuvee Partner, z.B. mit den Rebsorten Bianco d´Alessano, Fiano, Malvasia Toscana oder Bombino Bianco. So ist Verdeca auch wichtiger Bestandteil verschiedener DOC-Weine, wie z.B. dem Locrotondo oder dem Martina Franca. Bei Beiden muss der Anteil der Rebsorte Verdeca mindestes 50 – 65% betragen.


    Wir bei WEiNDOTCOM finden, dass die Rebsorte Verdeca völlig zu Unrecht unterschätzt wird und halten es für eine Verschwendung, diese hauptsächlich nur für Vermouth zu nutzen. Deshalb haben wir uns einen exzellenten Weißwein ausgesucht, der diese Rebsorte gebührend repräsentiert und die Stärken dieser Traube hervorhebt. Der Masseria Li Veli Verdeca stammt aus dem traditionsreichen Weingut Masseria Li Veli in Apulien und ist eine Weißwein Cuvee, die zu 90% aus dieser feingliedrigen Rebsorte besteht und mit rund 10% Fiano abgerundet wird. Durch den Anbau der Reben im Tal Valle d´Itria darf er das IGT Herkunftssiegel Valle d´Itria tragen. In der Nase präsentiert er sich langanhaltend und intensiv, im Geschmack fruchtbetont, komplex und zugleich harmonisch. Ein italienischer Weißwein, den man probiert haben sollte.

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