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Merlot - Der Charmeur aus Frankreich

Was Merlot mit Amseln zu tun hat?

Na, wer weiß es? Richtig, die ursprünglich aus Frankreich stammende, rote Rebsorte ist äußerst beliebt bei den gefiederten Gourmets und wurde sogar nach diesen benannt. Merlot kommt vom französischen Wort „merle“, zu Deutsch Amsel. Und nicht nur diese wissen, was wirklich gut ist. Auch die Weinwelt findet großen Gefallen am Merlot. Sein samtig-weicher Charakter, welcher ihm den Ruf eines Charmeurs einheimst, die frühe Reife der Weine und die ausgeprägte Fruchtigkeit sorgen für die immense Beliebtheit. So ist diese Rebsorte nicht nur die am flächenmäßig zweithäufigsten angebaute Rebe der Welt, sondern wird, zumeist sogar sortenrein, zur Erzeugung des Château Pétrus genutzt, einem der angesehensten und teuersten Wein der Welt. In wärmeren Gegenden fühlt sich der Merlot zwar eigentlich am wohlsten, doch in Deutschland scheint es ihm auch ganz gut zu gefallen, denn es werden hierzulande immer mehr exzellente Merlot Weine produziert. Der Merlot ist ein begehrter Cuvée-Partner, der sich anderen Rebsorten unterordnet, sich schon in kleinen Mengen positiv bemerkbar und die Weine zugänglicher macht. Merlot und Cabernet Sauvignon sind hierbei zwei Sorten, die in einer Cuvée zusammengehören wie Hanni und Nanni, Maja und Willi oder Tom und Jerry.


So schmecken die Merlot Weine

Die intensive, dunkelrote Färbung dieser Weine verspricht schon optisch ein vollmundiges Geschmackserlebnis. Hierbei wird man auch nicht enttäuscht. Merlot Weine sind zumeist mollig, körperreich und fruchtig, mit Anklängen von Brombeeren, Heidelbeeren, Kirschen und Pflaume. Aufgrund der samtigen Tannine und dem niedrigen Säuregehalt eignen sich diese Rotweine eher für eine kurze bis mittlere Lagerungsdauer. Andererseits sorgt aber genau dieser Umstand für ein weiches und harmonisches Geschmackserlebnis und bietet wunderbare Kombinationsmöglichkeiten in Cuvées. Wo ein junger Merlot noch voller Frucht strotzt, so kann ein etwas länger gelagerter Vertreter mit zarten Kräuteraromen aufwarten und noch an Weichheit gewinnen. Merlot Weine sind schon früh genussreif, eine Tatsache, welche die Beliebtheit natürlich immens fördert. Eiche und Merlot passen übrigens hervorragend zusammen, sodass er sich wunderbar für eine Reifung im Barrique eignet. Sehr viele Bordeaux-Weine enthalten daher auch einen größeren oder kleineren Merlot-Anteil.


Merlot als Essensbegleiter

Die Frage aller Fragen, nicht nur hier beim WEiNDOTCOM Team, ist natürlich immer die nach dem passenden Essen zum Wein. Oder dem passenden Wein zum Essen. Egal wie rum man das Pferd aufzäumt, wichtig ist ja nur: Was gibt es zu essen? Wir lassen uns da ja zumeist nichts vorschreiben und experimentieren viel herum, doch zu einigen Gerichten haben sich die Merlot Weine als äußerst schmackhaft erwiesen. Vor allem zu dunklem Fleisch, wie Rind, Wild oder auch zu Lamm, aber auch einem gut gereiften Käse lassen sich diese sehr gut kombinieren. Die italienische Küche mit Pizza und Pasta profitiert von dem weichen Tropfen ebenso wie ein Gemüseauflauf mit Auberginen.


Ihr fühlt euch jetzt wie die Amseln und seid ganz scharf auf einen guten Merlot? Dann lasst euch nicht aufhalten und wählt euren persönlichen Favoriten aus unserem Sortiment aus. Für alle anderen, die erst noch etwas „trockenere“ Lektüre zum Thema Merlot brauchen, um Durst zu bekommen, haben wir noch mehr Daten und Fakten in unserem Weinlexikon gesammelt.