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Fränkische Weißweine - spannende Würze und packende Mineralik!

Der Beginn des Weinanbaus im Frankenland geht bis in das 8. Jahrhundert zurück und wird mit Schenkungsurkunden aus dem Jahre 777 und 779 von Karl dem Großen belegt. Im Mittelalter betrug die Rebfläche fast 40.000 ha und war somit das größte Anbaugebiet des Römischen Reichs nördlich der Alpen. Im 19ten Jahrhundert schrumpften die Flächen jedoch aufgrund von staatlichen Eingriffen und durch den Reblausbefall sehr stark. Dieser Abwärtstrend kehrte sich erst ab 1960 langsam wieder um, weingleich mit nur einem kleinen Anbaugebiet und knappem Angebot. In den 70er Jahren war fränkischer Weißwein und die Frankenweine im Allgemeinen, dann wieder gefragt wie nie zuvor und die Preise explodierten derart, dass die Franken selbst lieber französische oder italienische Weine kauften. Dank der hohen Preise, die erzielt werden konnten, wurden die Anbauflächen wieder stark erweitert, wodurch jedoch die Frankenweine bald in den Verruf gerieten, nur noch billige Massenprodukte zu sein. Nicht zuletzt aber durch die Initiative vieler Jungwinzer bekam das „Junge Franken“ wieder einen positiven Imageschub. Heute zählt das fränkische Weinbaugebiet mit seinen 6.163 ha (Stand 2020) zu den mittelgroßen Anbaugebieten in Deutschland. Die dort angebauten Rebsorten sind aufgrund der klimatischen Bedingungen traditionell zu 80% weiß. Begünstigt durch den Klimawandel werden aber mittlerweile auch knapp 20% rote Rebsorten angebaut. Eines der bekanntesten Wiedererkennungsmerkmale der fränkischen Weißweine ist der Bocksbeutel, welcher in seiner Form geschützt und nur in Franken zu finden ist. Prägend für den Geschmack fränkischer Weißweine, sind die Bodenschichten, die sich vor rund 240 Millionen Jahren in dieser Region abgelagert haben. Muschelkalk, Buntsandstein und Keuperboden erzeugen in den Weinen eine unverwechselbare, würzige und packende Mineralität. Der Mineralstoffgehalt spielt bei der typischen Charakteristik fränkischer Weißweine daher immer eine wichtige Rolle. Ein weiterer großer Einflussfaktor ist das Klima, welches zwischen kontinental und maritim anzusiedeln ist und zum unverwechselbaren Charme fränkischer Weißweine beiträgt.


Rebsorten und Weißwein aus Franken

Ein besonderer Spezialist in der Kategorie moderner Weißwein aus Franken ist Christian Stahl vom gleichnamigen Winzerhof Stahl. Er bringt gekonnt neue Ansätze und klassischen fränkischen Weißwein zusammen. Doch was ist so ein typischer Frankenwein? Die wichtigste Rebsorte ist sicherlich der Silvaner, deren Erstpflanzung im Jahre 1659 stattfand. Die im Anbau als schwierige geltende Rebsorte wurde zwar zwischenzeitlich von der ertragreicheren Rebsorte Müller-Thurgau, auch Rivaner genannt, mengenmäßig überholt, ist heute aber wieder ganz klar die Nummer 1. Die Weißweine Frankens sind bekannt für ihre intensive Mineralik und Würze. Der Silvaner bringt zudem seinen spritzig-leichten Charakter mit ein, welcher unterstrichen wird von einer dezenten Frucht und der feinen Säure. Der Rivaner hingegen zeigt sich häufig eher fruchtig und süffig. Ebenfalls traditionell in Franken beheimatet ist die Scheurebe, welche mit den kalkhaltigen Böden und der Trockenheit, beides typisch für Franken, besonders gut umgehen kann. Leider hat die fränkische Massenproduktion früherer Jahre ihren Ruf aber ziemlich angeknackst, sodass sich viele den Genuss dieser aromatischen Rebsorte entgehen lassen. Traditionell werden die Weißweine in Franken gerne sehr trocken getrunken und produziert, sodass für diesen Weinstil sogar eigens eine Bezeichnung eingeführt wurde. „Fränkisch trocken“ dürfen Weine nur genannt werden, wenn diese nicht mehr als vier Gramm Restzucker pro Liter aufweisen. Auf das Etikett darf dieser Begriff allerdings nicht gedruckt werden, da dieser nicht im deutschen Weingesetz verankert ist.


Best of fränkische Weißweine bei WEiNDOTCOM

Ihr wollt jetzt ganz schnell fränkische Weißweine kaufen? Dann seid ihr hier bei uns genau richtig, denn wir haben ein paar besonders gute Vertreter in unserem Sortiment, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Allen voran natürlich die Paraderebsorte Frankens – der Winzerhof Stahl Silvaner, ideal um sich in die Welt der Weißweine Frankens rein zu schmecken. Nicht fehlen darf die Nummer 2 Frankens, der Müller-Thurgau. Da ist ganz klar der vielumjubelte Weingut Stahl Hasennest der Wein unserer Wahl, der mit seiner zartprickelnden Fruchtigkeit die Herzen der Weinfans erobert hat. Ebenfalls ein Publikumsliebling ist die Winzerhof Stahl Scheurebe, welche sogar für Stuart Pigott eine nahezu berauschende Wirkung hat und eine hocharomatische Tiefe ins Glas bringt, welche man nicht so schnell vergisst. Typisch für die Verjüngung der fränkischen Weinkultur ist auch der Anbau exotischerer Sorten. Und so können wir euch den Weingut Stahl Sauvignon Blanc ebenfalls nur ans Herz legen. Wer jetzt noch unbedingt etwas mehr möchte, der ist mit dem Stahl Nachschlag Wein bestens bedient und darf sich nun getrost zurücklehnen und genießen. Ein Hoch auf den Weißwein aus Franken!