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Grüner Veltliner – der unterschätzte Weltstar

Er ist mittlerweile weltbekannt, in den Spitzenrestaurants New Yorks, Tokios und rund um die Welt vertreten. In englischsprachigen Ländern nennt man ihn „Gruner“. In Österreich auch unter seinem Künstlernamen „Weißgipfler“ bekannt, angelehnt an seine starke weißwollige Behaarung der Triebspitzen. Die Rede ist natürlich vom Grüner Veltliner. Keine Begeisterungsstürme? Noch nicht! Die Nationalrebsorte Österreichs, dort am häufigsten angebaut und innig geliebt, eignet sich nicht nur zum Ausbau von leichten, süffigen Schankweinen, die man gerne in der Buschenschänke trinkt, sondern auch für alle Qualitätsstufen, bis hin zur Reserve oder der vielgeachteten Smaragd Auszeichnung. Ein Grüner Veltliner hat viele Gesichter und spielt seine Rolle immer perfekt, wenn man mit ihm umzugehen weiß. Er fühlt sich in Österreich einfach am wohlsten und macht höchstens nach Deutschland noch qualitativ vergleichbare Ausflüge. Seine Lagerfähigkeit wird bis dato genauso unterschätzt wie der Grüner Veltliner an sich. Hier macht er Riesling und Chardonnay echte Konkurrenz und steht beiden in nichts nach. Dass er jedoch trotz seiner herausragenden Eigenschaften nicht von jedermann heiß begehrt ist, liegt unter anderem an den leider immer noch häufig anzutreffenden Massenweinen in diversen Supermarktregalen. Schlechtes Marketing an dem jeder Weltstar schwer zu knabbern hat. Nichtsdestotrotz, der noch immer unterschätzte Grüner Veltliner hat seinen Platz in der Hall of Fame der Rebsorten mehr als verdient und natürlich auch in unserer Liste der beliebtesten Rebsorten bei WEiNDOTCOM!


Charakteristik der Grüner Veltliner Weine

Ein Grüner Veltliner kann einfach alles sein. Jung und ungestüm. Kühl und elegant. Extraktreich und intensiv. Harmonisch, sanft und anschmiegsam. Absolut entscheidend für seine Qualität ist die Ertragsmenge und Lage, aus der die Trauben stammen. Er hat viele Gesichter, doch allen haftet seine charakteristische Frische an, die einen vor allem bei älteren Weinen durchaus überraschen mag. Ebenfalls typisch sind seine leicht grünliche Färbung und das „Pfefferl“, welches ihn mitunter als Speisenbegleiter so begehrt macht. In der Nase finden sich oftmals Zitrusnoten, grüne Äpfel und eben jene würzigen Anklänge nach weißem und schwarzem Pfeffer. In den höheren Qualitätsstufen kann man am Gaumen auch exotischere Anklänge erwarten, zudem erfreuen uns diese oft mit einem herrlichen Schmelz und einer faszinierenden, geschmacklichen Tiefe. Eine Rebsorte mit einer schönen, ausgeprägten Säurestruktur, um deren Erhalt sich die Winzer allerorts bemühen. Ein Ausbau im Holz verleiht ihm einen zusätzlichen, eleganten Schliff.


Wann hat ein Grüner Veltliner seinen großen Auftritt?

Seine fantastische Leichtigkeit und Frische, das intensive Bouquet und die angenehme Säure, all das qualifiziert den Grüner Veltliner als perfekten Tischpartner. Und auch wenn ihn die Spitzenköche lieben, so ist ein trockener Grüner Veltliner bei einer bestimmten, eher bodenständigen Speise unübertroffen: Dem Wiener Schnitzel! Zwei österreichische Originale, die gemeinsam so perfekt harmonieren, dass man dieses Meistwerk jeder Schickimicki Produktion vorziehen wird. Doch auch zu Fisch, Geflügel und sommerlichen Salaten ist ein Grüner Veltliner ein gern gesehener Gast am Tisch. Und als edelsüße Variante verzückt er beim Genuss eines exquisiten Desserts. Kurzum, bei Tisch kann ein Grüner Veltliner vollen Einsatz zeigen und brilliert von der Vorspeise bis zum Dessert. Und dann geht es zur Afterparty auf die sommerliche Terrasse, wo er gut gekühlt die Gesellschaft bestens unterhält.

In unserem Weinlexikon findet ihr übrigens noch mehr Infos und Wissenswertes über die Rebsorte Grüner Veltliner. Und für alle, die sich jetzt auf ein privates Treffen mit diesem absolut verkannten Star freuen. Wir haben da was für euch in unserem Sortiment…