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Grauburgunder - der Geheimagent unter den Rebsorten

Er hat viele Identitäten, die ursprünglich aus Frankreich stammende Rebsorte Grauburgunder oder Grauer Burgunder. In Italien tarnt er sich als Pinot Grigio, in Frankreich lässt er sich als Pinot Gris bezeichnen. In Deutschland offiziell als Ruländer oder Grauburgunder bekannt, in Ungarn frägt man nach dem „Grauen Mönch“, landessprachlich „Szürkebarát. In allen Ländern hat er unter diesen Namen einige Bekanntheit, doch wer würde vermuten, dass es sich bei all diesen Fassaden um ein und dieselbe Rebsorte handelt? Und wie ein echter Geheimagent gehört zu den verschiedenen Identitäten natürlich auch ein verändertes Erscheinungsbild. Die Grauburgunder Trauben besitzen eine rötliche, teilweise ins graue gehende Schale, wodurch die Bezeichnung Grauer Burgunder erklärt wird, sodass man auf den ersten Blick nicht vermuten würde, dass es sich hierbei um eine weiße Rebsorte handelt. Seinen Bemühungen zum Trotz haben wir vom WEiNDOTCOM Team, genau wie eine Vielzahl unserer Kunden, das imposante Format hinter den Namen erkannt. Und wir lassen uns nicht davon abhalten, diesen genüsslich zu enttarnen.


Charakteristik der Grauburgunder Weine

Auch im Ausbau und Geschmack bietet dieser Spezialagent eine große Bandbreite an Variationen, um mögliche Verfolger zu verwirren. Unter der Bezeichnung Ruländer findet man eher süße, gehaltvolle Wein, als Grauer Burgunder gibt er sich meist trocken bis maximal halbtrocken, komplex, frisch und mit mehr Säure. Der Pinot Grigio präsentiert sich da unauffälliger, zart fruchtig und leicht. Der klare Publikumsfavorit hier bei WEiNDOTCOM ist der körperreiche und harmonische Grauburgunder, der bevorzugt im Stahltank ausgebaut wird, um die sortentypischen Aromen zu erhalten. Einige Winzer bauen ihren Grauburgunder aber auch gerne zum Teil im Barrique aus, wodurch oftmals ein biologischer Säureabbau erzielt wird, der den Grauburgunder noch weicher macht. Zudem erhält der Wein die für den Barriqueausbau typische Noten wie z.B. Vanille und Rauch, wodurch der Grauburgunder seine naturgegebenen Aromen etwas maskiert. Insgesamt werden die Grauburgunder Weine durch den Holzausbau eleganter und vollmundiger. Der Grauburgunder besitzt je nach Qualität unterschiedlich intensive Ausprägungen in der Aromatik. Diese reichen von frischen, würzig-fruchtigen Aromen, die an frische Äpfel, Pfirsich, Quitte und Zitrusfrüchte erinnern bis hin zu Anklängen von Trockenfrüchten, Nüssen, Melone oder sogar Karamell. Seine Lagerfähigkeit ist mittel bis gut, je nach Ausbau.


Zu welchem Essen passt ein Grauer Burgunder?

Ein Grauer Burgunder, vielseitiger Agent im Auftrag des guten Geschmacks. Dazu etwas Verführerisches zum Essen, um die Geschichte komplett zu machen. Allerdings lieber gerührt, nicht geschüttelt. Im Normalfall. Ein frischer Grauburgunder lässt sich gerne auf ein Abenteuer ein mit leichtem Käse, frischen Salaten, Spargel, Fisch, Geflügel und hellem Fleisch. Auch ein sahniges Pastagericht sagt nicht nein zu einem schönen Glas Grauburgunder. Die intensiveren, körperreichen Kandidaten aus dem Barrique brillieren problemlos zu kräftigeren Fischgerichten, Lamm und leichteren Wildgerichten wie Reh und Wildgeflügel. Die ideale Trinktemperatur bei diesen Weinen beträgt rund 10°C. Die süßen Varianten passen besonders gut zu Desserts mit Marzipan, Honig, Mandeln und cremigen Edelpilzkäsesorten. Die edelsüßen Tropfen lassen sich gerne mit bis zu 13°C trinken.

Eine spannende Geschichte die es zu entdecken gilt, und zu diesem Zwecke haben wir euch einige Weine zur persönlichen Gegenüberstellung vorbereitet. Und um euch noch besser darauf vorzubereiten, haben wir noch weitere Hintergrundinformationen über diese Rebsorte in unserem Weinlexikon gesammelt.