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Die Bedeutung von Mostgewicht bei Wein

Unter dem Begriff Mostgewicht versteht man die Menge an Zuckers, der im Traubensaft gelöst ist. Der enthaltene Zucker beeinflusst bei der Weinherstellung direkt den Alkoholgehalt des Weins und ist so ein wichtiger Indikator mit großer Bedeutung bei der Weinbereitung und für den Zeitpunkt der Lese. Je mehr Zucker vorhanden ist, desto höher ist später auch der Alkoholgehalt im Wein. Etwa 16 Gramm Zucker ergeben später ein Volumenprozent Alkohol, vorausgesetzt dass die gesamte Menge Zucker vergoren wird.

Der Zuckergehalt bzw. das Mostgewicht, wird mit Hilfe eines Refraktometers oder Aräometers gemessen. Hierbei wird gemessen wieviel schwerer (dichter) eine Einheit Most im Vergleich zu einer Einheit Wasser ist. In Deutschland wird das Mostgewicht in Grad Oechsle gemessen. Als Beispiel entspricht Traubensaft mit einem spezifischen Gewicht von 1,080 im Vergleich zu Wasser 1,0 einem Wert von 80 Grad Oechsle. In Österreich wird die Skala der Klosterneuburger Mostwaage genutzt. In Australien und Frankreich wird in Baumé gemessen und die Amerikaner messen in Brix/Balling.