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Susumaniello Weine und Rebsorte

Susumaniello, auch Somarello Nero genannt, ist eine sehr alte, fast vergessene, autochthone Rebsorte, welche hauptsächlich in Apulien verbreitet ist. Sie stammt ursprünglich wohl aus Dalmatien (Kroatien) und ist auf natürliche Weise aus den Rebsorten Uva Sogra und Garganega entstanden. Im Süden Italiens aber hat sie ihre wirkliche Heimat gefunden, denn dort wird, bedingt durch das heiße Klima, ihr deutliches Säurepotenzial abgemildert. In Apulien wird sie hauptsächlich in der Provinz Brindisi angebaut, wo sie zumeist als Verschnitt-Partner diverser Weine wie z.B. Brindisi Rosso oder Ottovianello genutzt wird. Seit dem 6. September 2003 wird ihr Anbau in Apulien offiziell empfohlen. 2008 ergab eine veröffentlichte Untersuchung eine Verwandtschaft zur Rebsorte Sangiovese. Susumaniello gehört zu den frühreifenden Rebsorte. In den ersten zehn Lebensjahren der Rebstöcke zeigen sich diese äußerst ertragreich, wodurch vermutlich auch der Name Susumaniello entstanden ist. Denn Somarello bedeutet auf Italienisch Esel, also ein Lasttier, welches viel tragen kann. Ist er jedoch älter als zehn Jahre, sinkt der Ertrag auf höchstens 0,8 kg bis 1 kg pro Rebstock. Der geringe Ertrag ist auch der Grund warum diese Rebsorte bei vielen Winzern so unbeliebt ist, und warum diese spannende Rotweinsorte leider fast gänzlich verschwunden ist. Im Jahr 2010 betrug die Anbaufläche lediglich 50 Hektar.

Susumaniello führt leider ein Schattendasein hinter Primitivo und Negroamaro und wurde bis vor kurzem hauptsächlich nur für Cuvees genutzt. Jedoch keinesfalls berechtigt, denn die Rebsorte Susumaniello bringt unter der Hand eines fähigen Winzers äußerst spannende, frucht- und säurebetonte, farbintensive Rotweine hervor, mit einer Frische, wo sonst oft eher Reife dominiert. Solche Rotweine begeistern mit intensiven Aromen nach dunklen Beeren, Kirschen und Pflaume. Die Verwandtschaft zum Sangiovese zeigt sich durch blumige Nuancen. Gelegentlich neigt man dazu, einen Susumaniello mit einem Primitivo zu verwechseln. Hierbei unterscheiden sich diese jedoch deutlich darin, dass sich der Susumaniello in der Frucht um einiges saftiger zeigt. Durch den Ausbau im Barrique können Gewürz- und Kaffeenoten hinzukommen. Susumaniello präsentiert sich intensiv am Gaumen, körperreich, mit feinen Tanninen. Bedingt durch die gleichbleibende Säure reifen Weine aus diesen Trauben besonders gut.

Eine fast verschwundene, autochthone Rebsorte, welche nun neu wiederentdeckt wird. Das klingt natürlich genau nach den Perlen, nach denen das Team von WEiNDOTCOM Ausschau hält. Um euch die Rebsorte Susumaniello näher vorstellen zu können, haben wir zwei ausgezeichnete Weine herausgesucht. Das Weingut Masseria Li Veli aus Apulien hat sich mit ihrem Projekt Askos genau solchen Rebsorten verschrieben. Der Li Veli Garrisa ist ein toller Einstieg in das Thema und ein geradezu perfekter Rotwein für Pizza & Pasta und schöne Terrassenabende. Wer es gern noch etwas anspruchsvoller mag, der kommt am Masseria Li Veli Susumaniello nicht vorbei. Ein opulenter, intensiver Rotwein von leuchtendem Rubinrot mit intensiven Beerenaromen und würzigen Noten. Eine echte und auch sehr rare Spezialität aus Apulien.