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Spätburgunder Weine und Rebsorte

Der Spätburgunder ist eine beliebte Edelrebsorte, welche hochwertigste Weine liefert, die auf der ganzen Welt sehr geschätzt werden. Sie ist auch bekannt unter den Bezeichnungen Pinot Noir, Pinot Nero, Blauburgunder oder Schwarzburgunder. Aus dieser roten Rebsorte werden nicht nur herausragende Rotweine, sondern auch Rosé Weine, Weißherbst und sogar Weißweine, wie der Blanc de Noirs, gekeltert. Übersetzt bedeutet Blanc de Noirs „Weißer aus Schwarzen“. Das exklusive Image des Spätburgunders wird zusätzlich durch seine tragende Rolle in der Champagner Herstellung gefördert. Er gehört zu den drei zugelassenen Rebsorten für den Champagner, häufig sogar mit einem relativ großen Anteil, denn er sorgt für eine angenehme Fülle. Klimatisch schätzt der Spätburgunder es gemäßigter bis kühl, denn aufgrund der dadurch bedingten, längeren Wachstumsphasen wird die vollumfängliche Entwicklung der Aromen gefördert. Zusätzlich stellt diese Rebsorte hohe Ansprüche an den Boden. Vor allem kalkhaltige Böden, werden vom Spätburgunder bevorzugt. Nur durch eine starke Ertragsregulierung ist die Erzielung von hohen Qualitäten möglich. Aufgrund der dünnen Haut sind die Trauben zudem äußerst anfällig für eine Vielzahl von Krankheiten. Ist der Weg in den Keller aber endlich geschafft, benötigt es die kundige Hand eines guten Winzers, um ein hochwertiges Ergebnis zu erzielen. Obwohl die Rebsorte unter Winzern als extrem anspruchsvolle und äußerst zickige Diva gilt, wird der Spätburgunder doch relativ häufig angebaut. Sein exzellenter Geschmack und seine Qualitäten, auch in Verbindung mit anderen Rebsorten, überwiegen unter dem Strich einfach und sind den hohen Aufwand, der bei dieser Rebsorte betrieben werden muss, daher auch absolut wert. Am häufigsten wird Spätburgunder in Frankreich angebaut, danach folgen die USA und an dritter Stelle Deutschland. Hierzulande nimmt die Rebsorte rund 11% der Anbaufläche für Wein in Anspruch. Es handelt sich um eine vermutlich schon mindestens 2000 Jahre alte Rebsorte, welche ihren Ursprung aller Wahrscheinlichkeit nach zwischen dem Rhônetal und dem Genfer See hat. Seine genaue Abstammung ist bis dato aber noch ungeklärt. Durch seinen Hang zur verstärkten Mutation entstanden u.a. die Rebsorten Weißburgunder, Grauburgunder, Schwarzriesling und Frühburgunder und durch eine Rückmutation die Rebsorte Samtrot. Durch die gegenseitige Befruchtung der Rebsorten Heunisch und Pinot Noir entwickelten sich ebenfalls hochwertige Rebsorten wie Chardonnay, Gamay und Auxerrois. Auch für gezielte Neuzüchtungen, z.B. Pinotage und Domina, wurde er aufgrund seiner Qualitäten herangezogen. Das Bild des deutschen Spätburgunder Weins hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Waren vor rund 30-40 Jahren die Spätburgunder Weine vorrangig süß ausgebaut, farbschwach, mit wenig Fülle, Struktur und Alkohol, so werden heutzutage Weine erzeugt, die mit den besten Produkten aus dem Burgund mithalten können. Ganz vorne mit dabei in Sachen High Class Spätburgunder sind die Weinbaugebiete in der Pfalz und Baden. Aber auch das Rheingau besitzt einen guten Ruf in Sachen Spätburgunder und zudem eine lange, gemeinsame Geschichte. Schon im Jahre 1470 wurde die edle Rebsorte dort urkundlich erwähnt und gilt zudem als erster Nachweis für den dortigen Rotweinanbau.


Charakter der Spätburgunder Weine

Spätburgunder Weine werden hauptsächlich trocken ausgebaut. Im Ausbau ergibt sich die Schwierigkeit der Farbstoffarmut in den Traubenschalen. Um den Trauben möglichst viele Aromen und Farbstoffe zu entziehen, benötigt es eine fähige Hand. Denn zugleich muss vermieden werden, dass die Weine ein Übermaß an Gerbstoffen erhalten. Hierfür werden zweierlei Ansätze verfolgt. Die traditionelle warme Vergärung, durch welche die Spätburgunder Weine tanninärmer und heller werden und die moderne kalte Vergärung, durch die deutlich mehr Farbstoffe und Aromatik, aber auch Tannine gewonnen werden. Die modern gekelterten Weine enthalten jedoch oftmals, im Vergleich zur traditionellen Variante, weniger Säure. Ein hochwertiger Spätburgunder begeistert durch seinen samtigen, vollmundigen und fruchtigen Charakter. Die Aromenwelt, sowohl im Duft als auch Geschmack, erstreckt sich über Himbeeren, Kirschen, schwarze Johannisbeeren, Erdbeeren, bis hin zu Anklängen von Hagebutten, Mandeln und floralen Noten, die an Veilchen erinnern. Er profitiert vom Ausbau im Barrique, wodurch sich Nuancen von Zimt und Vanille entwickeln können. Da der Spätburgunder stark auf das jeweilige Terroir reagiert, eignet er sich bestens für die Herstellung hochwertiger Rotweine aus Einzellagen und zeigt dadurch einen Facettenreichtum, wie nur wenige andere Rebsorten.


Spätburgunder Weine bei WEiNDOTCOM

Nicht nur das Rheingau, auch wir von WEiNDOTCOM blicken auf eine lange, gemeinsame Geschichte mit dem Spätburgunder zurück. Denn die Liebe zu dieser Rebsorte entbrannte schon zu den zarten Anfängen unserer Weineuphorie und hält bis dato an. Und so sind wir immer auf der Suche nach dem Besten vom Besten in Sachen Pinot Noir und allem voran, dem deutschen Spätburgunder. Hier haben wir mit den Weingütern Rings, Klumpp und Metzger Spitzenvertreter aus der Pfalz und Baden im Sortiment und auch das Château Schembs weiß mit den Extravaganzen des Spätburgunders gekonnt umzugehen. Eine kleine Auswahl haben wir euch gleich hier im Anschluss zusammengestellt und wer gerne noch mehr tolle Pinot Noir Weine entdecken möchte, für den steht in unserer Kategorie beliebte Rebsorten Spätburgunder noch einiges mehr bereit. Viel Spaß beim Stöbern wünscht euch das Team von WEiNDOTCOM!