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Was ist Winzer Glühwein

Winzer Glühwein ist ein Glühwein, der von Winzern aus eigenen Weinen hergestellt wird. Er wird mit Gewürzen, wie Zimt, Nelken, Sternanis oder Kardamom und Früchten wie Orangen oder Zitronen verfeinert. Aber was unterscheidet Winzer Glühwein von „normalem“ Glühwein. Wir alle kennen den klassischen Supermarkt-Glühwein: süß, klebrig und überwürzt. Kaum Charakter, dafür aber jede Menge Zucker und weihnachtliche Aromen. Ideal, wenn es auf dem Weihnachtsmarkt schnell warm werden soll, aber geschmacklich oft enttäuschend.

Hier kommen die Winzer ins Spiel. Winzer Glühwein unterliegt strengen Vorschriften. So muss der Alkoholgehalt zwischen 7 % und 14,5 % liegen. Winzer Glühwein darf nachträglich nicht mit Punsch oder Grog angereichert werden. Ausschließlich natürliche Zutaten sind erlaubt. Künstliche Aromen sind ein No-Go! Für Winzer Glühwein darf der Winzer nur seine eigenen Trauben verwenden. Der Ausbau erfolgt im eigenen Weingut und veredelt wird noch von Hand.

Winzerglühwein wird meist in drei Varianten angeboten: Als Rotwein, Weißwein und Rose. Rote Glühweine werden häufig aus Dornfelder, Merlot und Spätburgunder gekeltert. Bei den weißen Varianten sind Müller-Thurgau, Riesling, Chardonnay und Bacchus sehr beliebt.

Verfeinert wird das beliebte Wintergetränk meist mit klassischen Gewürzen, wie Sternanis, Zimt, Nelken, Orangen und Zitronenschalen. Andere wieder setzen auf Kardamom, Muskat, Pflaumenmus und Mandeln. Gute Rezepturen werden in der Familie an die nächste Generation weitergegeben. Die Winzer legen Wert auf eine hohe Qualität, die regionale Herkunft und gutes Handwerk. Zwischen der Massenware aus dem Supermarkt und echtem Winzer Glühwein liegen geschmacklich daher Welten.


Woher kommt Glühwein

Glühwein ist mittlerweile aus der Adventszeit nicht mehr wegzudenken. Schon bei den Römern war gewürzter Wein bekannt. Damals noch kalt getrunken, war es ein beliebtes Getränk der Oberschicht. Den teuren Gewürzen wurde eine wohltuende und heilende Wirkung zugeschrieben. Auch im Mittelalter war Gewürzwein weit verbreitet. Das Verfeinern mit Gewürzen und Süßen mit Honig war jedoch mehr der schlechten Weinqualität geschuldet. Die minderwertigen und überwiegend sauren Weine dieser Zeit wurden dadurch erst trinkbar.

Der heiße Glühwein wie wir ihn heute kennen, wurde 1956 in Augsburg von Rudolf Kunzmann erfunden. Die neue Rezeptur verstieß jedoch gegen das damalige Weinrecht und wurde prompt mit Bußgeldern bestraft. Den fulminanten Erfolg des beliebten Wintergetränks, konnte dies jedoch nicht verhindern. Vom Augsburger Christkindlesmarkt aus hat der Glühwein die Welt erobert. Heute produzieren über 100 Weingüter ihre hauseigenen Winzer Glühweine. Glühwein aus Deutschland ist ein Exportschlager und in ganz Europa ein fester Bestandteil vieler Weihnachtsmärkte.


Winzerglühwein bei WEiNDOTCOM

Auch bei uns ist das gemeinsame Glühwein trinken im Advent ein lieb gewonnenes Ritual. Wir haben auch schon selber viele Rezepte ausprobiert und in unserer Versuchsküche experimentiert. Nicht alles ist gelungen, aber Spaß gemacht hat es immer. Was aber definitiv gelungen ist, sind die Winzerglühweine vom Weingut Metzger. Drei wilde Heißblüter aus dem Norden der Pfalz, die inzwischen ein fester Bestandteil in unserem Sortiment sind. Der Metzger Glühwein Glühvieh rot überzeugt mit seinem intensiven Rotwein Geschmack. Nicht zu süß und mit fein abgestimmter Würze ist die Tasse immer schnell leer. Auch das Metzger Glühvieh weiß bleibt dieser Stilistik treu. Wer Lust auf etwas Farbe und Abwechslung hat, sollte unbedingt das Glühvieh rosé probieren. Bei uns jedenfalls sorgt die kleine Glühvieh Herde immer für gute Stimmung und einen weihnachtlichen Duft in der Halle. Einen Winter ohne den „Büro Frostschutz“ von Uli Metzger können wir uns daher nicht mehr vorstellen.